Dem Erfahrbarmachen von Systemen, Prozessen und Verhaltensmustern widmet sich Willem Besselink in seiner Arbeit. Bewusst emotionale oder kompositorische Vorlieben ausklammernd, untersucht er über größere Zeitspannen Bewegungsmuster, Nutzungsabläufe und physikalische Eigenheiten von Räumen in der Stadt. Dabei versucht er eine Form aus dem jeweiligen Prozess abzuleiten.
Gleichzeitig Modell aber auch eigener ästhetischer Ausdruck wird diese Form zu einem autonomen Neuen. Vielleicht kann man sagen, dass sich Willem Besselink auf die Suche nach der Schönheit von Systemen begeben hat.
Willem Besselink dedicates his work to the perception of systems, processes and codes of behaviour. Knowingly ignoring his personal affectations or emotions in composition; he investigates patterns of movement, physical pecularities and the use of space in chosen areas in the city. Thereby he tries to derive a shape from the particular process.
At same time a model and a unique aesthetic expression, the shape becomes something new and very individual. Lets put it this way: Willem Besselink has taken upon himself the quest for the beauty of systems.
Projekt auf Planet Prozess
WAYS
Die Ausstellungshalle. Eine Haltestelle davor. Ein Mann wartet. Sein Name ist Willem Besselink. Doch er warte nicht auf ein Transportmittel; er wartet auf einen Passanten.
Sobald dieser die Haltestelle passiert, heftet sich Herr Besselink an seine Fersen. Er folgt diesem Menschen durch die Wirrungen der Stadt. Später wird Herr Besselink den Weg dieses Menschen genau festhalten, in einem 3-dimensionalen Modell der Umgebung. Dieses Modell, ein Geflecht von zurückgelegten Wegen, wächst Tag für Tag und befindet sich in der Ausstellungshalle.
The exhibition hall. A stopping point in front. A man is waiting. His name is Willem Besselink. But he is not waiting for any means of transport; he is waiting for a pedestrian.
As soon as a pedestrian passes the stop, Mr. Besselink starts to dog the person. He follows him through the wilderness of the town. Later he will transcribe the exact route of the passer by in a 3-dimensional model of the enviroment which is located in the exhibition. This model, a network of crossed pathways, will grow day by day.



